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Bannwald "Schwarzahalden"
| Durch die Aussetzung der Bewirtschaftung seit 1970 soll eine vom Menschen ungestörte Entwicklung der Wälder und der Tier- und Pflanzenwelt ermöglicht werden. Die urwaldähnlichen Waldbilder sollen für die Zukunft wissenschaftliche Erkenntnisse über den Ablauf natürlicher Prozesse geben. Der Bannwald (Urwald) "Schwarzahalden" wird über das Stichprobennetz der Forstlichen Versuchsanstalt Freiburg ständig wissenschaftlich beobachtet Der Bannwald "Schwarzahalden" wurde im Europäischen Naturschutzjahr 1970 ausgewiesen. Damals umfasste der Bannwald eine Fläche von 147 Hektar, die sich zum größten Teil aus Waldflächen der Landesforstverwaltung (Staatswald) zusammensetzte. Der Flächenanteil der Gemeinde Ühlingen-Birkendorf betrug damals wie heute 12 Hektar. 1994 wurde der Bannwald wesentlich vergrößert und hat heute eine Gesamtfläche von 276 Hektar. "Schwarzahalden" ist damit eines der größten zusammenhängenden Bannwaldgebiete Deutschlands. Die sehr schöne Lage des Bannwaldes "Schwarzahalden", der sich links und rechts der Schwarza - von der Leinegg bis zum Rappenfelsen - hinzieht, stellt heute und in Zukunft sowohl für die Wissenschaft als auch für Wanderfreunde etwas ganz Besonderes dar. Geschützte Arten von Insekten, Reptilien und Greifvögeln sind im Bannwald Schwarzahalden zu Hause. Manche Arten sind so kostbar dass sie während der Brutzeit rund um die Uhr, Tag und Nacht, bewacht werden.
| | | Bismarckdenkmal
| Fast ganz oben auf dem Seebuck steht das Bismarckdenkmal. Dieses Denkmal sieht aus wie ein knorziger Obelisk, der aus groben Steinen zusammengesetzt ist. Vorne ziert ein Relief von Bismarck das Denkmal. Von hier aus hat man eine gute Aussicht nach Norden und Osten. Vor allem der Ausblick auf den Feldsee ist spektakulär.
| | | | Feldberg | | Mit 1.493 m ist der im Südschwarzwald liegende Feldberg der höchste Berg im Schwarzwald und damit auch in Baden-Württemberg. Der Feldberg ist ebenso die höchste Erhebung aller deutschen Mittelgebirge. Außerdem ist der Feldberg der Namensgeber der dazugehörigen Gemeinde Feldberg. | | | Höchenschwander Moor
| ...ist ein ehemaliges eiszeitliches Hochmoor, das sich nach dem Torfabbau, der bis in den zweiten Weltkrieg dauerte, zu einem Flachmoor entwickelt und im Volksmund immer noch ?Durbe-Moos? (Torfmoor) genannt wird. Dieses zum Naturschutzgebiet erklärte Feuchtgebiet ist rund zehn Hektar groß und wird vor allem durch Bestände der braunen Segge gekennzeichnet, in denen unter anderem die Stern-Segge, die Hirsen-Segge und die Schnabel-Segge als weitere charakteristische Flachmoorpflanzen auftreten.
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| Schwarzwald
| | Der Schwarzwald ist Deutschlands größtes zusammenhängendes Mittelgebirge und liegt im Westen Baden-Württembergs. Meist dicht bewaldet erstreckt sich der Schwarzwald vom Dreiländereck (Schweiz, Frankreich, Deutschland) entlang der Oberrheinischen Tiefebene 160 km nach Norden. Im Süden erreicht er eine Breite von bis zu 60 km, im Norden lediglich 30 km. Am südöstlichen Grenzsaum geht der Schwarzwald in die Hochmulde der Baar über. Der Nordosten wird durch das Schwäbisch-Fränkische Stufenland begrenzt und nördlich schließt das Kraichgauer Hügelland an. Mit 1.493 m ü. NN ist der Feldberg im Südschwarzwald der höchste Berggipfel. Allgemein sind die Berge des Süd- oder Hochschwarzwaldes höher als die des Nordschwarzwaldes. Dort liegen auch das Herzogenhorn (1.415 m) und der Belchen (1.414 m). Mit 1.164 m ist die Hornisgrinde, der höchste Berg des Nordschwarzwaldes, deutlich niedriger. Weitere wichtige Berge finden sich in der Liste der Berge im Schwarzwald. | | |
Seebuck
| Der Seebuck ist mit seinen 1448 Metern Höhe der kleine Bruder des Feldbergs. Er liegt vor dem Feldberg und ist nach der Talstation die erste Anlaufstelle für Touristen. Vielen reicht der Gipfel des Seebucks schon völlig aus als Bergabenteuer, denn er ist hoch und bietet eine gute Aussicht. Ausserdem kann man ihn mit einer Seilbahn bequem erreichen, anders als den echten Feldberg, den man zu Fuss erobern muss.
| | | Tiefenhäuserner Moor
| ...ist ein naturkundliches Kleinod. Es befindet sich rund 1,2 km oberhalb des Ortsteils Tiefenhäusern westlich der B 500 im Gewann ?Moos? auf 920 m Höhe und umfasst eine Fläche von 4,7 Hektar. 1951 wurde es zum Naturschutzgebiet erklärt. Das Moor ist ein kleines eiszeitliches Zungenbecken und von einem Moränenwall umgeben. Es ist ein typisches Hochmoor, das am Rand an manchen Stellen in ein Flachmoor übergeht. Bei den Pflanzenarten herrscht das Torfmoos, eine Laubmoosart, vor. Die meisten Moorpflanzen wachsen oben weiter, während die unteren Teile absterben und durch den Luftabschluss vertorfen. Dabei bildet sich im Laufe der Zeit eine oft viele Meter dicke Torfschicht. Durch die unterschiedlichen Wachstumszeiten wölbt sich die Moormitte uhrglasartig etwas auf; daher die Bezeichnung Hoch-Moor. In früheren Zeiten, zuletzt während des Weltkrieges 1914/18 und vereinzelt auch bis 1950, wurde hier von den Bauern Torf gestochen und nach der Trocknung als Heizmaterial oder als Einstreu für das Vieh verwendet. Inzwischen sind diese Torfstich-Stellen wieder so stark verwachsen und von einer Laubmoosdecke überzogen, dass sie kaum noch erkennbar sind. In niederschlagsreichen Jahren sind diese ehemaligen Torfstiche jedoch gefährlich. Die recht dünne Laubmoosdecke quillt auf, so dass man hier leicht einbrechen kann. Die Wasserlöcher, die Gumpen, im Moor und die häufigen weißen Nebelschwaden im Frühjahr und Herbst regen leicht die Phantasie an. So gibt es landauf, landab kaum ein Moorgebiet, dem nicht eine Sage zugedacht wird. Hier habe an der Stelle des heutigen Tiefenhäuserner Moores einst ein Kloster gestanden, das auf geheimnisvolle Weise über Nacht in der Tiefe versunken sein soll. Seither, so sagt man, gehen dort um Mitternacht drei weißverschleierte Nonnen um, spucken späten Heimkehrern ins Gesicht, ängstigen vorbeikommende Liebespaare und verschwinden dann mit lautem Wehklagen wieder im Moor. Manchmal sehen Fronfastenkinder, die also das frühere vierteljährliche Quatemberfasten einhielten, ein weißes Fräulein aus dem Moor emporsteigen, die Straße entlanggehen und wieder verschwinden. Diesen Spuk will auch ein Frachtfuhrmann beobachtet haben.
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